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verletzen.

In meinem MSN-Namen steht {I ain't gonna be nobody's fool}.

Und das sagt, je länger ich drüber nachdenke, ziemlich viel über meine momentane Lebenseinstellung aus.  Menschen, um sie nicht als Freunde zu bezeichnen, denn diese Zeit ist leider? auch vorbei, verletzen zu sehr, zu oft. Ich muss mir oft eingestehen, dass auch ich diesem Fehler mache, täglich. Schon wenn ich meiner Schwester einen Spitznamen, der ihren Vorstellungen nicht unbedingt entspricht, gebe, sagt mir mein Gewissen –war das Notwendig?-.

Und kann man das ändern, oder wird man so geboren?

Und hiermit werfe ich mal die Frage in den Raum, wann gilt verletzen, als verletzen?

Für manche ist es nur Spaß, für andere ein Grund einem die Freundschaft zu kündigen, einen zu beleidigen, einen zu ignorieren. Wieso weiß man nicht direkt, stop! Bei dieser Person geht’s nur bis hier hin?

Sätze wie: Ich glaube wenn du deinem Spiegelbild mal begegnen würdest könntest du es nicht leiden.

Geben einem dann doch zu denken, aber da in mir eine Zicke schlummert, ist die erste Reaktion sehr trotzig und, natürlich, wird die Schuld direkt auf den anderen geschoben. Ich muss sagen, ich bin immer noch von meiner Unschuld überzeugt. Habe aber vor mich zu entschuldigen. Nein, nicht weil es mir leid tut. Sondern weil ich –ja!- mich erwachsen fühle, und so einem Kindergarten aus dem Weg gehen möchte.

Sprüche wie: Eine Freundschaft ist nach einem Streit anders -  sie ist gewachsen, kann man bei mir getrost in die Tonnen Kloppen, denn der Hintergedanke, dass man 2 Monate absolute Funkstille hatte, dass man im Grunde ohne den besten Freund super auskommt, ist irgendwo beängstigend, aber auch lehrreich.

Freundschaften, wahre Freundschaften, in der Schule zu finden, und sie ein Leben lang aufrecht zu erhalten ist für mich eine große Kunst. Und ich glaube, es gibt nur wenige solcher Künstler auf der Welt…

11.8.08 21:39
 



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