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Arschlöcher.

Es gibt viele Kategorien von Menschen. Aber 2 stechen raus: Engel & Arschloch. Doch ab wann ist man ein Arschloch? Nehmen wir das Beispiel Pascal. Er verarscht ne Frau, erzählt ihr dass er wirklich Gefühle für sie hat und dann trotzdem nach gewissen zwischenmenschlichen Interaktionen Schluss macht, da man ja eigentlich in Charline, eine gute Freundin, verliebt ist?
Oder nehmen wir das Beispiel Dome: Er ist ein absolutes Kameradenschwein und asozial. Allerdings ist er Stella seit mehr als 2 Jahren ein mehr oder weniger guter Partner, betrügt sie nicht und liebt sie. Auch er ist ein Arschloch.
Oder nehmen wir einfach mal das Beispiel Marvin Augenstein: Der erzählt seiner besten Freundin Linda alles über Betz, was ihn in irgendeiner Art schlecht machen könnte, nur weil dieser mit Linda beginnt eine Beziehung aufzubauen? Eifersucht schlägt durch. Aber ist der beste Freund von Linda und das nicht ohne Grund.
Werden wir als Arschlöcher geboren? Gibt es ein Chromosom, das in uns steckt und dann uns zu einem macht?
Gibt es 100% Arschlöcher? Oder nur 60% oder 10% ? Die meisten Arschlöcher haben Freunde, gute Freunde. Viele sind auch beliebt. Wie kommt das? Ich glaube, man ist als Arschloch viel auffälliger, die Leute reden über einen, man fällt auf.
Meine Freundin hat mir mitgeteilt, dass ich ein Grund bin keine Kinder zu wollen. Ich bin anscheinend auch ein Arschloch. Durch meine Handlungsweisen mach ich mich dazu. Jetzt ist die Frage, mach ich das extra? Verarsch ich gerne meine Eltern? Ja natürlich. Aber ich kann nicht widerstehen. Das ich gerne trinke? Verleugne ich nicht. Das ich meine ehemalige Partnerin betrogen habe, und das nich wenig, hab ich das gerne gemacht? Tun Arschlöcher den Menschen gerne weh? So wie Pascal oder ich? Oder liegt es einfach in deren Veranlagung?
Nehmen wir mal die Engel:
Lisa Schreiber. Ich glaube dieses Mädchen hat noch nie Übel in der Welt gesehen. Ich glaube, sie käm nicht auf die Idee mit dem Atemgerät, an das man in der Intensivstation angeschlossen ist, zu spielen und zwar so, dass die Ärzte denken man sei tot. Oder generell, für diese „Engel“ Menschen sind manche Dinge einfach Tabu, die die „Arschlöcher“ als Standart ansehen:
Alkohol, Kippen & Sex. Da frag ich mich ja als Arschloch, wie kann man ohne leben? Natürlich träumen Menschen wie Lisa Schreiber, Lea Hornung oder Eva von einem perfekten Mann mit Reihenhaus und Kindern. Viel Romantik und Liebe.
Wohingegen für die meisten Arschlöcher doch eher wissen dass die Romantik tot ist. Ich glaube, als Arschloch lebt es sich besser. Realitätsnaher.
Man muss kein Engel sein, wenn man nicht beschissen mit seinen Partnern umgeht. Man muss kein Engel sein, wenn man seine Freunde nicht hintergeht. Aber irgendwie ist das Engel sein, dass Kompaktpaket: Einfach nichts schlechtes an einem. Ein Arschloch wird man ganz schnell. Naja, meine Freunde, dazu nur noch ein Wort: Prost.
11.8.08 20:22
 



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