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Blau machen [Google gab ideenanregung]

Hand aufs Herz: Schreibst du  gerne schwere Klausuren oder bist du verrückt nach langen Vokabeltests? Wahrscheinlich nicht! Ist ja auch kein Wunder, denn es sind nicht gerade die schönsten Seiten der gymnasialen Oberstufe. Aber wenn du eine gute Spanischklausur geschrieben hast oder dir Frau Haun eine 2+ gibt - das ist schon ein super Gefühl, oder? So ist das eben in der Oberstufe. Mal läuft es mühsam, dann läuft es wieder besser.

Wenn die Schule aber gerade mal nicht so viel Spaß bringt, machen manche Schüler (wie beispielsweise dein bester Freund) einen schweren Fehler: Sie machen blau, wie man sagt. Sie bleiben einfach weg. Doch wer regelmäßig unentschuldigt fehlt, macht nicht nur seinen Eltern Ärger. Er bringt auch sich selbst in ernsthafte Schwierigkeiten, bestes Beispiel hierfür ist Sören. Er bereit sogar Frau Haun großen Kummer.

Ein kurzes Vergnügen mit Folgen

Eine halbe Million Kinder schwänzt regelmäßig die Schule. Zunächst ist es nur eine Stunde, die sie ausfallen lassen (wie gesagt siehe dein bester Freund). Dann auch mal einen Tag, später sogar Wochen (soweit kann es kommen!). Anstatt zur Schule zu gehen, spielt er lieber Travian oder lungert mit seiner Freundin, die ebenfalls blau macht, herum. Ihren Eltern machen sie vor, dass sie weiter zum Unterricht gehen. Als ob alles in Ordnung wäre. Wenn sie sich in den Kursen wieder blicken lassen, haben sie meistens schon so viel Lernstoff verpasst, dass sie dem laufenden Unterricht kaum noch folgen können (hier ziehe ich Sörens Beispiel hinzu: Der Bursche kommt einfach nicht mehr zu Recht mit den Intervallen). Von Klausuren ganz zu schweigen.

 

Der Ausweg aus dem Teufelskreis

Wenn sich zu viele Fehlstunden in der Kursmappe oder der Anwesenheitsliste ansammeln, wird Frau Weber informiert. Das gibt zunächst natürlich Ärger und einen Hinweis: In den nächsten Woche wird ein Auge auf dich geworfen, falls du nicht regelmäßig zum Unterricht erscheinst droht dir Atestpflicht). Manche Packen dadurch in letzer Sekunde die Kurve. Falls es kompetente Kurspartner gibt, helfen diese den versäumten Lernstoff nachzuholen! So schaffen die ‚Blaumacher‘ die Wiederkehr in das geregelte Schulleben.

Es gibt aber auch Kinder, die den Weg zurück in ihre alten Kurse nicht finden. Weil der Druck in der Schule immer größer wird, gehen sie einfach nicht wieder hin - und verpassen so noch mehr Lernstoff. Wie das ausgeht, kannst du dir sicher schon denken: Roman.

Nun, da du aber nicht betroffen bist, wollte ich dich nur zärtlich auf dieses akute Problem hinweisen.

 

Suki am 11.8.08 21:46


verletzen.

In meinem MSN-Namen steht {I ain't gonna be nobody's fool}.

Und das sagt, je länger ich drüber nachdenke, ziemlich viel über meine momentane Lebenseinstellung aus.  Menschen, um sie nicht als Freunde zu bezeichnen, denn diese Zeit ist leider? auch vorbei, verletzen zu sehr, zu oft. Ich muss mir oft eingestehen, dass auch ich diesem Fehler mache, täglich. Schon wenn ich meiner Schwester einen Spitznamen, der ihren Vorstellungen nicht unbedingt entspricht, gebe, sagt mir mein Gewissen –war das Notwendig?-.

Und kann man das ändern, oder wird man so geboren?

Und hiermit werfe ich mal die Frage in den Raum, wann gilt verletzen, als verletzen?

Für manche ist es nur Spaß, für andere ein Grund einem die Freundschaft zu kündigen, einen zu beleidigen, einen zu ignorieren. Wieso weiß man nicht direkt, stop! Bei dieser Person geht’s nur bis hier hin?

Sätze wie: Ich glaube wenn du deinem Spiegelbild mal begegnen würdest könntest du es nicht leiden.

Geben einem dann doch zu denken, aber da in mir eine Zicke schlummert, ist die erste Reaktion sehr trotzig und, natürlich, wird die Schuld direkt auf den anderen geschoben. Ich muss sagen, ich bin immer noch von meiner Unschuld überzeugt. Habe aber vor mich zu entschuldigen. Nein, nicht weil es mir leid tut. Sondern weil ich –ja!- mich erwachsen fühle, und so einem Kindergarten aus dem Weg gehen möchte.

Sprüche wie: Eine Freundschaft ist nach einem Streit anders -  sie ist gewachsen, kann man bei mir getrost in die Tonnen Kloppen, denn der Hintergedanke, dass man 2 Monate absolute Funkstille hatte, dass man im Grunde ohne den besten Freund super auskommt, ist irgendwo beängstigend, aber auch lehrreich.

Freundschaften, wahre Freundschaften, in der Schule zu finden, und sie ein Leben lang aufrecht zu erhalten ist für mich eine große Kunst. Und ich glaube, es gibt nur wenige solcher Künstler auf der Welt…

Suki am 11.8.08 21:39


Arschlöcher.

Es gibt viele Kategorien von Menschen. Aber 2 stechen raus: Engel & Arschloch. Doch ab wann ist man ein Arschloch? Nehmen wir das Beispiel Pascal. Er verarscht ne Frau, erzählt ihr dass er wirklich Gefühle für sie hat und dann trotzdem nach gewissen zwischenmenschlichen Interaktionen Schluss macht, da man ja eigentlich in Charline, eine gute Freundin, verliebt ist?
Oder nehmen wir das Beispiel Dome: Er ist ein absolutes Kameradenschwein und asozial. Allerdings ist er Stella seit mehr als 2 Jahren ein mehr oder weniger guter Partner, betrügt sie nicht und liebt sie. Auch er ist ein Arschloch.
Oder nehmen wir einfach mal das Beispiel Marvin Augenstein: Der erzählt seiner besten Freundin Linda alles über Betz, was ihn in irgendeiner Art schlecht machen könnte, nur weil dieser mit Linda beginnt eine Beziehung aufzubauen? Eifersucht schlägt durch. Aber ist der beste Freund von Linda und das nicht ohne Grund.
Werden wir als Arschlöcher geboren? Gibt es ein Chromosom, das in uns steckt und dann uns zu einem macht?
Gibt es 100% Arschlöcher? Oder nur 60% oder 10% ? Die meisten Arschlöcher haben Freunde, gute Freunde. Viele sind auch beliebt. Wie kommt das? Ich glaube, man ist als Arschloch viel auffälliger, die Leute reden über einen, man fällt auf.
Meine Freundin hat mir mitgeteilt, dass ich ein Grund bin keine Kinder zu wollen. Ich bin anscheinend auch ein Arschloch. Durch meine Handlungsweisen mach ich mich dazu. Jetzt ist die Frage, mach ich das extra? Verarsch ich gerne meine Eltern? Ja natürlich. Aber ich kann nicht widerstehen. Das ich gerne trinke? Verleugne ich nicht. Das ich meine ehemalige Partnerin betrogen habe, und das nich wenig, hab ich das gerne gemacht? Tun Arschlöcher den Menschen gerne weh? So wie Pascal oder ich? Oder liegt es einfach in deren Veranlagung?
Nehmen wir mal die Engel:
Lisa Schreiber. Ich glaube dieses Mädchen hat noch nie Übel in der Welt gesehen. Ich glaube, sie käm nicht auf die Idee mit dem Atemgerät, an das man in der Intensivstation angeschlossen ist, zu spielen und zwar so, dass die Ärzte denken man sei tot. Oder generell, für diese „Engel“ Menschen sind manche Dinge einfach Tabu, die die „Arschlöcher“ als Standart ansehen:
Alkohol, Kippen & Sex. Da frag ich mich ja als Arschloch, wie kann man ohne leben? Natürlich träumen Menschen wie Lisa Schreiber, Lea Hornung oder Eva von einem perfekten Mann mit Reihenhaus und Kindern. Viel Romantik und Liebe.
Wohingegen für die meisten Arschlöcher doch eher wissen dass die Romantik tot ist. Ich glaube, als Arschloch lebt es sich besser. Realitätsnaher.
Man muss kein Engel sein, wenn man nicht beschissen mit seinen Partnern umgeht. Man muss kein Engel sein, wenn man seine Freunde nicht hintergeht. Aber irgendwie ist das Engel sein, dass Kompaktpaket: Einfach nichts schlechtes an einem. Ein Arschloch wird man ganz schnell. Naja, meine Freunde, dazu nur noch ein Wort: Prost.
Katlo am 11.8.08 20:22





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